Damit Wasser verdampft werden kann, muss es aufgeheizt werden. Dies geschieht bei Einsatzverdampfern – wie der Name sagt – im Einsatz. Dieser besteht aus einem strombetriebenem Heizelement und einem Verdampfungsraum. Das Wasser wird erhitzt und in Dampf umgewandelt, welcher durch eine kleine Öffnung austritt. Je kalk- und mineralhaltiger nun das Wasser ist, desto stärker fliesst der Strom und desto grösser ist die Verdampfungsleistung. Die ganze Energie für den Verdampfungsprozess wird also aus der Steckdose bezogen; der heisse Dampf gibt sogar noch Energie an die Raumluft ab, und die Raumtemperatur kann somit leicht zunehmen. Verdampfer sind sehr leistungsstark. Deshalb ist die Befeuchtung zu kontrollieren oder noch besser mit einem Hygrostaten enegiesparend zu steuern. Was sind die wichtigsten Vorteile dieses Systems? Verdampfer sind preisgünstige Geräte. Sie haben eine hohe Befeuchtungsleistung und sind sehr pflegeleicht. Das Prinzip garantiert absolut keim-, bakterien- und mineralienfreie Befeuchtung. (Rückstände bleiben in fester Form im Behälter zurück). Welche Nachteile hat dieses System? Wenn es sehr ruhig ist, hört man die Verdampfergeräusche. Für optimalen Einsatz benötigt man einen Hygrostaten. Der Verdampfer hat einen relativ hohen elektrischen Energieverbrauch. Wie muss man Verdampfer pflegen und warten? Beim Nachfüllen des Wassers sollte man immer zuerst das Restwasser ganz ausleeren und die Rückstände ausspülen (Farbe von Weiss bis Schwarz). Je nach Mineraliengehalt des Wassers muss man den Einsatz 1- bis 2-mal pro Monat entkalken. Dazu nimmt man ein herkömmliches Entkalkungsmittel oder man entfernt die Rückstände mit einem Werkzeug (z. B. Schraubenzieher). Wie soll man Verdampfer übersommern? Das Gerät reinigen und trocknen. Den Einsatz sauber entkalken und in die Behälteröffnung stellen, nicht zudrehen. Das Gerät nicht an einem allzu heissen Ort lagern. Welches Zubehör braucht man für Verdampfer? Verdampfer brauchen kein Zubehör oder irgendwelche Wasserfrischhaltemittel. Brauchen Verdampfer einen Hygrostaten (Steuergerät)? Verdampfer sind sehr leistungsstark. Zur richtigen Befeuchtung und zur optimalen Energieausnützung empfiehlt sich der Einsatz eines Hygrostaten. Sonst besteht die Gefahr der Überfeuchtung. Ein Hygrostat schaltet das Gerät ab, sobald die gewünschte Luftfeuchtigkeit erreicht ist. Sinkt die Luftfeuchtigkeit, schaltet der Hygrostat das Gerät wieder ein. Wie leistungsstark sind Verdampfer, wie schnell befeuchten sie? Die Leistung hängt von der Beschaffenheit des Wassers ab. Je kalk- und mineralienhaltiger das Wasser, desto höher ist die Leistung. Diese kann bis 0,7 Lt. pro Stunde sein. Verdampfer bringen nach wenigen Minuten die volle Leistung und befeuchten deshalb sehr rasch. Sind Verdampfer hygienisch einwandfreie Luftbefeuchter? Verdampfer sind hygienisch absolut einwandfrei. Beim Verdampfen wird das Wasser erhitzt und somit Keime und Bakterien 100%ig eliminiert. Sind Verdampfer irgendwie gefährlich, z. B. für Kinder? Die Behälter sind kippsicher. Zudem ist das Wasser im Behälter nie heiss sondern nur warm. Die ersten 8 bis 10 cm Dampf ab der Austrittsöffnung sind sehr heiss. Vor allem Kinder im Krabbelalter sollten daher nicht unbeaufsichtigt mit dem Gerät allein gelassen werden. Haben Verdampfer irgend einen Zusatznutzen? Verdampfer können auch als Heissinhalationsgeräte benutzt werden. Beim Dampfaustritt hat es jeweils Behälter für Inhalationsmittel oder andere Geruchsverbesserer. Verdampfer geben auch Wärme an die Raumluft ab. Wieviel und welche Art Energie brauchen Verdampfer? Verdampfer nehmen alle Energie aus der Steckdose. Die Energieaufnahme hängt wiederum von der Beschaffenheit des Wassers ab. Das können durchaus bis 700W sein. Da Verdampfer mit dem Dampf auch Wärme abgeben, ist eine Reduktion der Heizenergie möglich. Mit dem Einsatz eines Hygrostaten ist das Gerät dank seiner Leistungsstärke jeweils nur kurz in Betrieb. |